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Wissenswertes
Wie Ernährung, Bewegung und feste Gewohnheiten helfen können
Verstopfung entwickelt sich häufig schleichend und hat selten nur einen Auslöser zur Ursache. Eine ballaststoffarme Ernährung, wenig Bewegung oder ungünstige Toilettengewohnheiten können die Darmfunktion beeinflussen und das Risiko für eine Obstipation erhöhen. Auch bestimmte Medikamente oder Veränderungen des Tagesablaufs können die Verdauung verlangsamen.
Viele dieser Faktoren lassen sich veränderten Gewohnheiten gezielt beeinflussen. Die sogenannte Obstipationsprophylaxe umfasst Maßnahmen, die dazu beitragen können, den Darm regelmäßig zu entleeren und Verstopfung vorzubeugen. Welche Rolle Ernährung, Bewegung und feste Gewohnheiten dabei spielen und wann weitere Maßnahmen sinnvoll sein können, erfährst du in diesem Artikel.
Die Obstipationsprophylaxe umfasst Maßnahmen, die einer Verstopfung vorbeugen und die normale Darmfunktion unterstützen sollen. Hierbei wird vor allem Veränderungen der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten gesetzt. Empfohlen werden eine ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Toilettengänge und ausreichend Bewegung. Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, besonders dann, wenn ballaststoffreich gegessen wird.
Verstopfung lässt sich jedoch nicht in jedem Fall vermeiden. Mit zunehmendem Alter, bei bestimmten Erkrankungen oder während der Einnahme mancher Medikamente kann sich die Darmfunktion verändern und das Risiko für eine Obstipation mitunter steigen. Umso wichtiger sind Maßnahmen, die den Darm langfristig unterstützen und sich gut in den Alltag integrieren lassen. Dazu gehört auch, den natürlichen Stuhldrang nicht dauerhaft zu unterdrücken. Besonders Menschen mit wiederkehrender Verstopfung oder einem erhöhten Risiko können von diesen Gewohnheiten profitieren und ihre Verdauung nachhaltig unterstützen.1,2
Ballaststoffe unterstützen die Darmfunktion und gehören zu den wichtigsten Maßnahmen, um einer Verstopfung vorzubeugen. Sie stecken unter anderem in Vollkornprodukten, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten. Im Darm binden sie Wasser, vergrößern das Stuhlvolumen und erleichtern so den Weitertransport des Stuhls. Damit diese Wirkung erzieht werden kann, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr nötig.
Wie viel Flüssigkeit der Körper täglich benötigt, hängt unter anderem vom Alter, der körperlichen Aktivität und den Außentemperaturen ab. Geeignet sind neben Wasser auch Tees und ungesüßte Getränke. Reichen Veränderungen der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten bei einer bestehenden Verstopfung nicht aus, können rezeptfreie Präparate die Behandlung ergänzen. Zu den osmotischen Wirkstoffen gehört Macrogol. Produkte wie Onligol enthalten diesen Wirkstoff und wirken rein physikalisch, indem sie Wasser binden und den Wassergehalt des Stuhls erhöhen.1,2
Regelmäßige Bewegung gehört zu den empfohlenen Maßnahmen, um die normale Darmfunktion zu unterstützen. Bereits leichte Aktivitäten wie Spaziergänge, Radfahren oder andere Formen alltäglicher Bewegung können sich positiv auswirken. Unter anderem zählt Bewegungsmangel zu den Faktoren, die eine Verstopfung begünstigen können. Deshalb empfiehlt es sich, regelmäßige Aktivität möglichst fest in den Alltag zu integrieren.
Wie bereits beschrieben ist es wichtig, den natürlichen Stuhldrang nicht über längere Zeit zu unterdrücken. Viele Menschen profitieren davon, den Toilettengang in eine regelmäßige Tagesroutine einzubinden und sich dafür ausreichend Zeit zu nehmen, beispielsweise nach dem Frühstück, wenn der Darm durch den sogenannten gastrokolischen Reflex besonders aktiv ist. Entscheidend ist dabei nicht, wie oft der Stuhlgang erfolgt, sondern ob der Darm vollständig und ohne Beschwerden entleert werden kann.1,2
Wie bereits erwähnt, kann eine Toilettenroutine eine zentrale Rolle spielen. Nach dem Essen wird der gastrokolische Reflex ausgelöst, durch welchen die Darmbewegung zunimmt und der natürliche Entleerungsreiz gefördert wird. Viele Menschen empfinden deshalb den Zeitpunkt nach der ersten Mahlzeit des Tages als günstig für den Toilettengang.
Ebenso wichtig ist ein bewusster Umgang mit dem natürlichen Stuhldrang. Wer den Toilettengang immer wieder hinauszögert oder aus Zeitmangel unterdrückt, erschwert dem Darm langfristig eine regelmäßige Entleerung. Hilfreich ist es, sich täglich ausreichend Zeit für den Toilettengang zu nehmen und eine feste Routine zu entwickeln. Treten trotz dieser Maßnahmen wiederholt Verstopfungen auf oder halten die Beschwerden länger an, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.1
Maßnahmen zur Obstipationsprophylaxe können grundsätzlich für alle Menschen sinnvoll sein. Besonders wichtig sind sie jedoch bei Personen mit einem erhöhten Risiko für Verstopfung. Dazu zählen ältere Menschen, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie jene, die Medikamente einnehmen, welche die Darmfunktion verlangsamen können. Auch nach Operationen oder während längerer Phasen der Bettlägerigkeit tritt eine Obstipation häufiger auf.
Gerade in diesen Situationen gewinnen regelmäßige Bewegung, soweit sie möglich ist, eine ballaststoffreiche Ernährung sowie feste Toilettengewohnheiten an Bedeutung. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt diese Maßnahmen, insbesondere bei einer ballaststoffreichen Ernährung. Bleiben die Beschwerden trotz dieser Gewohnheiten bestehen oder kehren sie wiederholt zurück, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, ob weitere Maßnahmen oder eine medikamentöse Behandlung erforderlich sind.1,2
Eine wirksame Obstipationsprophylaxe beginnt mit Gewohnheiten, die sich gut in den Alltag integrieren lassen. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein bewusster Umgang mit dem natürlichen Stuhldrang unterstützen die normale Darmfunktion und können dazu beitragen, einer Verstopfung vorzubeugen. Gerade bei einem erhöhten Risiko, etwa im höheren Alter oder bei eingeschränkter Mobilität, lohnt es sich, diesen Maßnahmen dauerhaft Aufmerksamkeit zu schenken.
Treten dennoch wiederholt Beschwerden auf oder reichen Veränderungen der Lebensgewohnheiten nicht aus, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Für die Behandlung stehen je nach Situation unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören auch Präparate mit dem Wirkstoff Macrogol wie Onligol Macrogol 4000, welches Wasser bindet und somit den Wassergehalt des Stuhls erhöht. Da es rein physikalisch wirkt, ist es in den meisten Fällen sehr gut verträglich. So kann die Darmentleerung unterstützt werden, wenn vorbeugende Maßnahmen allein nicht ausreichen.
1 Corestti, M., et al. (2021). Chronic constipation in adults: Contemporary perspectives and clinical challenges. 2: Conservative, behavioural, medical and surgical treatment. Neurogastroenterology & Motility, 33(7).
2 Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). (2022). S2k-Leitlinie Chronische Obstipation. AWMF-Register-Nr. 021-019.
Onligol Macrogol 4000 ist auch in einer praktischen Dose mit Messlöffel erhältlich, die eine einfache und flexible Dosierung ermöglicht.
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Zur Obstipationsprophylaxe gehören Gewohnheiten, die einer Verstopfung vorbeugen können. Dazu zählen eine ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, feste Toilettengewohnheiten und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, welche besonders bei einer ballaststoffreichen Ernährung wichtig ist. Gemeinsam fördern diese Maßnahmen eine normale Darmfunktion.
Zur Obstipationsprophylaxe gehören eine ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, feste Toilettengewohnheiten und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Zusammen unterstützen diese Gewohnheiten eine normale Darmfunktion und helfen, einer Verstopfung vorzubeugen. Entscheidend hierbei ist es, sie dauerhaft in den Alltag zu integrieren.
Regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend Bewegung und das Reagieren auf den natürlichen Stuhldrang unterstützen eine normale Darmfunktion. Viele Menschen profitieren außerdem von festen Zeiten für den Toilettengang, beispielsweise nach dem Frühstück, um regelmäßige Toilettengewohnheiten zu entwickeln.
Eine ballaststoffreiche Ernährung, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Toilettengewohnheiten gehören zu den wichtigsten Maßnahmen, um einer Verstopfung vorzubeugen. Kehren die Beschwerden dennoch immer wieder zurück oder bestehen sie über längere Zeit, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.
Regelmäßige Bewegung gehört zu den empfohlenen Maßnahmen, um die Darmfunktion zu unterstützen und einer Verstopfung vorzubeugen. Schon Spaziergänge oder andere Formen alltäglicher Bewegung lassen sich leicht in den Alltag integrieren. Ebenso wichtig ist es, sich für den Toilettengang ausreichend Zeit zu nehmen und den natürlichen Stuhldrang nicht zu unterdrücken.