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Wissenswertes
Wenn die Kleinen unter Verstopfung leiden
Verstopfung tritt bei Kindern vergleichsweise häufig auf. Während manche nur vorübergehend Schwierigkeiten beim Stuhlgang haben, entwickeln sich die Beschwerden bei anderen über einen längeren Zeitraum. Dahinter steckt meist keine Erkrankung. Häufig beeinflussen Faktoren wie Ernährung, Trinkmenge oder Häufigkeit des Stuhlgangs die Verdauung.
Verursacht letzterer Schmerzen, halten viele Kinder den Stuhl bewusst zurück. Dadurch verbleibt er länger im Darm, verliert weiter an Flüssigkeit und wird zunehmend härter. So kann ein Kreislauf entstehen, der die Verstopfung zusätzlich verstärkt. Reichen kleine Veränderungen im Alltag allein nicht aus, können auch Abführmittel Bestandteil der Behandlung sein. Wichtig ist, dass die Therapie an das Alter des Kindes angepasst und bei Bedarf gemeinsam mit einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt abgestimmt wird.
Die Häufigkeit des Stuhlgangs unterscheidet sich bei Kindern je nach Alter und ist allein kein verlässliches Zeichen für eine Verstopfung. Entscheidend ist vielmehr, ob die Darmentleerung mit Beschwerden verbunden ist. Harter Stuhl, starkes Pressen oder Schmerzen beim Toilettengang gehören zu den typischen Anzeichen. Hat ein Kind die Darmentleerung bereits als unangenehm oder schmerzhaft erlebt, hält es den Stuhl oft bewusst zurück. Dadurch bleibt dieser länger im Darm, verliert weiter an Flüssigkeit und verhärtet sich zusätzlich.
Bei Säuglingen und Kleinkindern können sich Verstopfungen anders äußern als bei älteren Kindern. Unruhe, Bauchschmerzen oder verminderter Appetit zählen ebenfalls zu den möglichen Anzeichen. Auch Stuhlschmieren schließt eine Verstopfung nicht aus. Dabei fließt weicher oder flüssiger Stuhl an einer größeren Menge festen Stuhls vorbei. Eine Verstopfung wird bei Kindern deshalb nicht anhand eines einzelnen Symptoms oder der Zahl der Stuhlgänge beurteilt, sondern anhand des gesamten Beschwerdebildes.1, 2
Die Behandlung einer Verstopfung beginnt meist mit kleineren Veränderungen im Alltag. Eine altersgerechte Trinkmenge, regelmäßige Bewegung und eine abwechslungsreiche Ernährung mit ballaststoffreichen Lebensmitteln bilden die Grundlage. Reichen diese Maßnahmen allein nicht aus, können sie je nach Beschwerden durch weitere Behandlungsschritte ergänzt werden.
Ebenso hilfreich sind feste Toilettengewohnheiten. Viele Kinder profitieren davon, sich nach den Mahlzeiten ohne Zeitdruck auf die Toilette zu setzen. Dabei wird der natürliche gastro-kolische Reflex genutzt, der die Darmbewegung nach dem Essen anregt. Eine ruhige Umgebung unterstützt diesen Ablauf, während Druck oder Bestrafungen eher dazu führen können, dass Kinder den Stuhl bewusst zurückhalten. Auch die Sitzhaltung kann die Darmentleerung beeinflussen. Ein Hocker unter den Füßen hilft kleineren Kindern dabei, eine günstigere und entspanntere Position auf der Toilette einzunehmen. Bis sich regelmäßige Toilettengewohnheiten wieder eingespielt haben, braucht der Darm oft etwas Zeit. Geduld und eine konsequente Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen sind deshalb ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.1,3
Reichen Veränderungen bei Ernährung und Alltag nicht aus oder ist der Stuhl bereits stark verhärtet, können Abführmittel die Behandlung ergänzen. Das gilt vor allem dann, wenn der Toilettengang schmerzhaft ist und Kinder den Stuhl deshalb bewusst zurückhalten. Ein weicherer Stuhl kann dazu beitragen, diesen Kreislauf zu durchbrechen und die Darmentleerung zu erleichtern.
Für Kinder werden vor allem Wirkstoffe empfohlen, deren Wirksamkeit und Verträglichkeit gut untersucht sind. Dazu gehört auch Macrogol, das in internationalen Leitlinien als Mittel der ersten Wahl bei funktioneller Verstopfung genannt wird. Der Wirkstoff bindet Wasser und erhöht dadurch den Wassergehalt des Stuhls. So bleibt dieser weicher und lässt sich leichter ausscheiden. Macrogol selbst wird dabei nicht vom Körper aufgenommen und wirkt daher physikalisch.
Onligol enthält den Wirkstoff Macrogol 4000 und wird bei Verstopfung eingesetzt, um den Wassergehalt des Stuhls zu erhöhen und die Darmentleerung zu erleichtern. Welche Behandlung infrage kommt, sollte insbesondere bei Kindern immer gemeinsam mit einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt festgelegt werden.1,2,3
Bei Kindern erfolgt die Dosierung von Macrogol entsprechend der Packungsbeilage oder nach ärztlicher Empfehlung. Sie richtet sich nach dem verwendeten Präparat und dem Körpergewicht. Gerade bei jüngeren Kindern sollte die Dosierung deshalb nicht eigenständig verändert werden.
Onligol Macrogol 4000 wird als Trinklösung eingenommen. Der Wirkstoff bindet Wasser und erhöht dadurch den Wassergehalt des Stuhls. Während der Behandlung ist deshalb auf eine altersgerechte Flüssigkeitszufuhr zu achten. Bis die Wirkung einsetzt, kann etwas Zeit vergehen. Wie schnell dies geschieht, hängt unter anderem davon ab, wie ausgeprägt die Verstopfung ist. Eine ballaststoffreiche Ernährung und regelmäßige Toilettengewohnheiten bleiben dennoch wichtige Bestandteile der Behandlung und sollten auch während der Anwendung beibehalten werden.1
Bleibt eine Verstopfung über längere Zeit bestehen, tritt sie immer wieder auf oder bessern sich die Beschwerden trotz der empfohlenen Maßnahmen zu Hause nicht, sollte das Kind ärztlich untersucht werden. So kann abgeklärt werden, ob es sich um eine funktionelle Verstopfung handelt oder ob eine andere Ursache vorliegt.
Eine zeitnahe Untersuchung ist außerdem sinnvoll, wenn starke Bauchschmerzen, Erbrechen, Blut im Stuhl, Fieber oder ein deutlich geblähter Bauch auftreten. Auch Gewichtsverlust, Auffälligkeiten in der Entwicklung oder Verstopfung bereits in den ersten Lebenswochen sollten ärztlich abgeklärt werden. Bei den meisten Kindern liegt eine funktionelle Verstopfung ohne organische Erkrankung vor. Eine ärztliche Untersuchung hilft dennoch, Warnzeichen abzuklären und die Behandlung an Alter, Beschwerden und Verlauf anzupassen.1,2
Schmerzen beim Stuhlgang führen bei vielen Kindern dazu, dass sie den Toilettengang bewusst hinauszögern. Dadurch bleibt der Stuhl länger im Darm, verhärtet sich weiter und die Verstopfung kann sich verstärken. Je früher dieser Kreislauf durchbrochen wird, desto leichter lässt sich die Behandlung oft gestalten.
Eine ausreichende Trinkmenge, ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung und feste Toilettengewohnheiten gehören zu den wichtigsten Maßnahmen. Bleiben die Beschwerden bestehen, können altersgerechte Abführmittel die Behandlung ergänzen. Macrogol gilt in den aktuellen Leitlinien als Mittel der ersten Wahl bei funktioneller Verstopfung im Kindesalter. Onligol enthält Macrogol 4000 und wirkt rein physikalisch, indem der Wirkstoff Wasser bindet, den Wassergehalt des Stuhls erhöht und dadurch die Darmentleerung erleichtern kann.
Halten die Beschwerden trotz Behandlung an oder treten Warnzeichen auf, sollte das Kind fachgerecht untersucht werden. So kann die Ursache abgeklärt und die weitere Behandlung entsprechend angepasst werden.
1 Tabbers, M. M., et al. (2014). Evaluation and treatment of functional constipation in infants and children. Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition, 58(2), 258–274.
2 National Institute for Health and Care Excellence. (2017). Constipation in children and young people: Diagnosis and management (NICE Clinical Guideline No. 99).
3 Koppen, I. J., et al. (2015). Management of functional constipation in children: Therapy in practice. Paediatric Drugs, 17(5), 349–360.
Onligol Macrogol 4000 ist auch in einer praktischen Dose mit Messlöffel erhältlich, die eine einfache und flexible Dosierung ermöglicht.
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Bei Kindern kommen ausschließlich altersgerechte und empfohlene Abführmittel infrage. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, stopfende Lebensmittel je nach individueller Verträglichkeit zu reduzieren und auf eine ballaststoffreiche, abwechslungsreiche Ernährung sowie ausreichend Flüssigkeit zu achten.
Die Dosierung von Macrogol richtet sich bei Kindern nach Alter, Körpergewicht und dem verwendeten Präparat. Deshalb sollte die Einnahme immer entsprechend der Packungsbeilage oder nach ärztlicher Empfehlung erfolgen und nicht eigenständig angepasst werden.
Onligol enthält Macrogol 4000 und wird bei kindlicher Verstopfung eingesetzt, um den Wassergehalt des Stuhls zu erhöhen. Dadurch bleibt der Stuhl weicher und die Darmentleerung kann erleichtert werden. Der Wirkstoff selbst wird dabei nicht vom Körper aufgenommen.
Ausreichend Trinken, regelmäßige Bewegung und eine ballaststoffreiche Ernährung gehören zu den ersten Maßnahmen bei Verstopfung. Reichen sie nicht aus, können altersgerechte Abführmittel nach ärztlicher Rücksprache Bestandteil der Behandlung sein.
Verstopfung kann unter anderem durch Ernährung, eine geringe Trinkmenge, Bewegungsmangel oder bewusstes Zurückhalten des Stuhls entstehen. Je nach Ursache helfen häufig Veränderungen im Alltag oder bei Bedarf altersgerechte Abführmittel.
Regelmäßige Toilettenzeiten, ausreichend Flüssigkeit, Bewegung und eine ballaststoffreiche Ernährung unterstützen einen regelmäßigen Stuhlgang. Bei anhaltenden Beschwerden sollte die Behandlung gemeinsam mit einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt abgestimmt werden.